Grundlagen für einen Suffizienzpfad Energie - Wohnen
K. Pfäffli, J. Nipkow, M. Hänger, St. Schneider
Eine Studie im Auftrag der Fachstelle nachhaltiges Bauen, Stadt Zürich, A. Aumann, H. Gugerli

Suffizienz als Strategie zur Umsetzung der Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft setzt auf eine Reduktion der Nachfrage nach energierelevanten Gütern und Dienstleistungen. Im Zentrum stehen die Nutzerinnen und Nutzer von Gebäuden: durch ihr Verhalten beeinflussen sie den effektiven Energieverbrauch massgeblich. Im Unterschied zum SIA-Effizienzpfad Energie, werden im Suffizienzpfad fixe Standardwerte zu Variablen, wie etwa der Wohnflächenverbrauch pro Person, das Verhalten bei der Nutzung von Gebäuden und in der Mobilität.

Das Potenzial von moderater Suffizienz, wie sie heute schon gelebt wird, ist beeindruckend: Der Primärenergieverbrauch und die Treibhausgasemissionen lassen sich gegenüber einem typisch genutzten Gebäude fast halbieren. Dies gilt sowohl für effiziente Gebäude, als auch für Gebäude, die noch nicht saniert sind. Die Studie hilft, die Diskussion zu diesem - durchaus etwas unbequemen Thema - zu versachlichen. Zur Umsetzung von moderater Suffizienz müssen alle Akteure beitragen: Bauherrschaften, Verwaltungen und vor allem die Nutzerinnen und Nutzer.

Download Schlussbericht unter www.stadt-zuerich.ch/nachhaltiges-bauen > Fachinformationen > Themenschwerpunkt 7

Handout Präsentation (586 kB)

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