Energie- und Stoffflüsse
ETH-Tagung Holz im Hochhausbau. H.R. Preisig, Mitarbeit Y. Fürer, 20.11.2002

Es sich lohnt, die Energie- und Stoffflüsse (Graue Energie) rechnerisch zu erfassen. Sie geben eine erste Information über die Umweltbelastung. Eine reine Bauteilbetrachtung ist nur bedingt aussagekräftig und kann zu Fehlinterpretationen führen. Um die wirklichen Veränderungen der Umweltbelastung zu erfassen ist es sinnvoll, die Betrachtung auf das gesamte Gebäude auszudehnen, analog wie dies auch bei der Berechnung des Heizwärmebedarfes gemacht wird.
Die Verwendung von Holz und in besonderem Masse eines Holz-Komposits heisst nicht appriori eine Reduktion der grauen Energie und damit der Umweltbelastung, im Gegenteil, die Graue Energie kann auch mit diesem Baustoff hoch sein. Holz vermittelt grundsätzlich ein gutes Gefühl, was die Umweltbelastung betrifft; sich bei Entscheiden nur darauf zu verlassen, kann problematisch sein.

pdf-Dokument, Vorträge Übersicht